Der Traum von der Denkmalimmobilie

Noch immer denken viele Menschen, dass die Investition in eine Denkmalimmobilie unvernünftig sei. Sie bevorzugen jüngere Immobilie, weil diese nicht so renovierungsbedürftig, energieeffizienter und moderner seien. Eine Denkmalimmobilie hat aber auch durchaus seine Vorteile.

Es stimmt, dass die Bausubstanz und auch der historische Charme von Baudenkmälern durch das Denkmalschutzgesetz geschützt wird. Der Hintergrund dafür ist der Erhalt historischer Gebäude, die zum Kulturgut gehören. Dennoch ist es möglich und vor allem aus steuerlicher Sicht interessant eine solche Immobilie in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Natürlich steht es außer Frage, dass man viel Arbeit in eine Denkmalimmobilie stecken muss. Allerdings lohnt sich das, denn man kann die Sanierungskosten innerhalb von 12 Jahren sogar vollständig von der Steuer absetzen. In den ersten 8 Jahren können 9 Prozent der Kosten abgeschrieben werden, in den weiteren 4 Jahren dann 7 Prozent. Darüber hinaus kann die bestehende Altsubstanz des Objektes über einen Zeitraum von 40 Jahren abgeschrieben wurden.

Finanzierungskosten von Denkmalimmobilien steuerlich geltend machen

Dabei gelten folgende Regeln: Wurde das Objekt vor dem 1925 gebaut, können 2,5 Prozent linear abgeschrieben werden. Bei einem Baujahr nach 1925 werden 2 Prozent jährlich als Abschreibung akzeptiert. Wird die Wohnung nach Sanierung vermietet, so besteht die Möglichkeit, die Finanzierungskosten steuerlich geltend zu machen. Das macht die Denkmalimmobilie vor allem für Kapitalanleger zu einem Appetithäppchen. Außerdem ist damit die Denkmalimmobilie im Kauf und Sanierung immer noch preiswerter als ein Neubau.

So ganz ohne Nachteile läuft die Sanierung einer Denkmalimmobilie allerdings nicht ab. Die Sanierung muss mit den Kommunen und Denkmalbehörden abgesprochen werden. Daher sollte man sich vorher genau überlegen, ob der finanzielle Puffer für eventuelle Überraschungen und zusätzliche Kosten ausreicht. Oftmals bemerkt man erst im Laufe der Sanierungen, wie baufällig das Haus wirklich ist.

Denkmalimmobilien und ihr besonderer Charme

Dennoch sind Denkmalimmobilien einzigartig und verfügen über einen besonderen Charme. Die aufwendigen Sanierungen geben der Immobilie eine hohe Wohnqualität die zum langfristigen Wert der Immobilie beiträgt. In der Regel sind Denkmalobjekte gerade deshalb sowohl bei Mietern als auch bei Eigentümern so beliebet. Ein Leerstand ist also praktisch ausgeschlossen. Damit eignen sie sich auch hervorragend als Altersvorsorge, denn eine bezahlte und möglicherweise vermietete Immobilie sichert im Alter ein zusätzliches Einkommen.

Wer in eine Denkmalimmobilie investiert trägt auch zum Erhalt des kulturellen Erbes bei. Die Sanierung einer Denkmalimmobilie geht einher mit der Erhaltung schützenswerter Bau- und Architekturkunst vergangener Jahre. Neben der lohnenden Kapitalanlage in Sachwerte unterstützt der Investor den ideellen Wert einer denkmalgeschützten Immobilie.

Sie wollen Ihr Haus in Zukunft verkaufen oder sind auf der Suche nach einer Denkmalimmobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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https://de.wikipedia.org/wiki/Denkmalschutz

https://de.wikipedia.org/wiki/Baudenkmal

https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturdenkmal

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © anobis/Depositphotos.com

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